In grossen Schritten Richtung 2030
01/2022: Bereits 2019 setzte Vetropack einen umfassenden Transformationsprozess in Gang. Er basiert auf fünf strategischen Initiativen und verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden im bestehenden Business Wachstumspotenziale erschlossen, zum anderen neue Geschäftsmodelle entwickelt, um das Unternehmen langfristig als starken Marktplayer zu positionieren und die Glasindustrie massgeblich mitzugestalten.
Für alle fünf strategischen Initiativen haben wir zwischenzeitlich konkrete Projekte definiert. So haben wir unter anderem ein Glaswerk in der Republik Moldau zur Stärkung unseres Mittel- und Osteuropageschäfts übernommen («Expand the Core»), den Bereich Technologie und Produktion als zentralen Innovationstreiber samt Innovationszentrum am Standort Pöchlarn in Österreich neu organisiert («Drive Innovation») und eine Reihe von Geschäftsprozessen zentralisiert und digitalisiert («Leader in Quality»), beispielsweise Einkauf und Produktionsplanung. Weitere konkrete Projekte finden sich im Magazin.
Natürlich ist die seit über zwei Jahren anhaltende, weltweite Corona-Pandemie auch an Vetropack nicht spurlos vorüber gegangen, so dass wir an mancher Stelle zeitliche Verschiebungen in Kauf nehmen müssen. Dazu kommt der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der nicht nur unsere Mitarbeitenden vor Ort, sondern die Vetropack-Gruppe insgesamt betriff.
Dennoch hat sich unsere neue Strategie in den Krisenjahren bewährt. Unser Geschäftsmodell erweist sich einmal mehr als robust und resilient. Zugleich ermöglicht unsere gewachsene Firmenkultur Vetropack die notwendige Flexibilität, um auf unerwartete Herausforderungen flexibel und überlegt zu reagieren.
Steuerung nicht nur von der Zentrale aus
Die entsprechenden Impulse für Veränderungen müssen dabei keinesfalls nur vom Headquarter ausgehen: Ganz bewusst wurden im Zuge des Neuaufbaus des italienischen Standorts die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Vetropack-Gruppe in Boffalora sopra Ticino angesiedelt.
Nicolas Lootens steuert seit April 2022 massgeblich den Ausbau der Strategiesäule «Clearly Sustainable», denn Ökologie spielt gerade in einer energieintensiven Branche wie der Glasindustrie eine zentrale Rolle.
«Wir möchten den Wandel in der Glasindustrie als Vorreiter entscheidend mitprägen und arbeiten parallel an der kontinuierlichen Verringerung des ökologischen Fussabdrucks bei allen Geschäftsaktivitäten und der Verbesserung des Recyclings in der Wertschöpfungskette.»
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