Eine helfende Hand
07/2025: Im tschechischen Vetropack-Werk in Kyjov wurde ein technologischer Meilenstein erreicht: Mit der Inbetriebnahme zweier servobetriebener NIS-Maschinen von Bucher Emhart Glass setzt der Standort neue Standards in Präzision, Leistung und Nachhaltigkeit in der Glasproduktion. Diese Investition in modernste Servotechnologie unterstreicht unser Engagement für Innovation und Kundennutzen.
Strategische Investition und bewährte Partnerschaft
Die Glasproduktion hat bei Vetropack Moravia Glass eine lange Tradition. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wurde kürzlich die Wanne 52 in Betrieb genommen – gemeinsam mit einer neuen Generation von Formtechnologie. Die Entscheidung für die NIS Maschinen (New Individual Section) von Bucher Emhart Glass wurde mit einem klaren Ziel getroffen: höhere Ausbringung bei gleichzeitig verbesserter Qualität und Effizienz.
Der erfolgreiche Einsatz in Kyjov ist zugleich ein weiteres Kapitel einer langjährigen Partnerschaft. Vetropack und Bucher Emhart Glass verbindet unter anderem die Schweizer Herkunft: Seit über 30 Jahren arbeiten beide Unternehmen gemeinsam an der Weiterentwicklung der Glasformungstechnologie. «Wir haben uns nicht nur wegen der technischen Lösung für Bucher Emhart Glass entschieden», so Martin Wakolbinger, Group Technology and Projects Manager in Technical Engineering bei Vetropack. «Wir haben Angebote von vier Anbietern verglichen – Bucher Emhart Glass hatte das beste Gesamtpaket. Die Zusammenarbeit war stets offen, schnell und professionell.»
Präzision durch Innovation
Das NIS-System gehört zu den fortschrittlichsten am Markt. Der Servoantrieb ermöglicht präzise, wiederholbare Bewegungsabläufe und ein hohes Mass an Flexibilität – entscheidende Faktoren für gleichbleibend hohe Produktqualität. Zudem werden Energieverbrauch, Geräuschpegel und manuelle Eingriffe reduziert, was die Arbeitsbedingungen im Werk deutlich verbessert. Für Kyjov, wo vorrangig in langen Serien produziert wird, liefern die Maschinen exakt die geforderte Leistung.
Training, Tests und Teamwork
Die Umstellung musste sorgfältig vorbereitet werden. Vom Anpassen aller Formensätze bis zur Schulung des technischen Personals in Schweden arbeitete das Team in Kyjov eng mit Bucher Emhart Glass zusammen. Selbst die pandemiebedingten Einschränkungen konnten den Fortschritt nicht aufhalten: die Abnahmetests wurden per Livestream und Videodokumentation remote durchgeführt. Trotz weltweiter Lieferkettenprobleme wurde das Projekt termingerecht abgeschlossen.
Ein Modell für die Zukunft
Kyjov geht voran – und weitere Vetropack-Standorte folgen. Die nächste NIS-Maschine ist bereits am Standort Hum na Sutli in Kroatien installiert. «Die Technologie wird uns helfen, Emissionen zu reduzieren und die Produktionseffizienz weiter zu steigern», sagt Wakolbinger.
Die Vorteile liegen auf der Hand: höhere Ausbringung, bessere Qualität, schnellere Reaktion auf Kundenbedürfnisse – und ein kleinerer CO₂-Fussabdruck. Für Vetropack ist es mehr als nur eine neue Maschine. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu nachhaltigem Wachstum.
«Die Technologie wird uns helfen, Emissionen zu reduzieren und die Produktionseffizienz weiter zu steigern.»
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