09/2022: Seit April 2022 heisst der Hauptverantwortliche für Nachhaltigkeit bei Vetropack Nicolas Lootens. Er verfügt über viele Jahre Erfahrung im Gesundheits-, Sicherheits-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in globalen Unternehmen und achtet auch privat sehr auf umweltbewusstes Verhalten.

Ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele in der Strategie 2030

Im grösseren Massstab wird Nachhaltigkeit bei Vetropack getrieben von den Zielen, die in der Strategie 2030 fixiert wurden. Die wichtigsten sind:
– Weitere Senkung der CO2-Emissionen um 30 Prozent (im Vergleich zu 2019)
– Erhöhung des Altglasanteils in der Produktion auf 70 Prozent (im Moment 55 Prozent)
– Nutzung von 100 Prozent grüner Energie bis 2025
– Klimaneutrale Logistik – von den Lieferanten über Vetropack bis zu den Kundinnen und Kunden

«Dies sind ehrgeizige Ziele, für die wir bereits konkrete Aktionspläne aufgestellt haben und wirksame Maßnahmen durchführen. Aber wir wollen noch mehr erreichen und überarbeiten derzeit unsere Aktionspläne. Darüber sollten wir jedoch nicht vergessen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische und eine soziale Dimension hat.»

Eingebettete Nachhaltigkeit in drei Dimensionen

Ökonomische Nachhaltigkeit dreht sich vor allem um Kontinuität und Transparenz in Betrieb und Geschäft sowie gute Beziehungen zu allen Interessengruppen – und natürlich Forschung und Entwicklung, um Innovationen zu fördern. Der soziale Aspekt von Nachhaltigkeit stimmt grösstenteils überein mit den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, zu denen etwa Gesundheit und Sicherheit, Geschlechtergleichheit, Diversität und Inklusion gehören – also ungefähr alles, was ein Unternehmen wie Vetropack zu einem guten Arbeitgeber macht!

«Wichtig ist festzuhalten, dass wir bei Vetropack nicht bei null beginnen, was Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit angeht. Zum Beispiel wurden die Treibhausgasemissionen seit den 1990er-Jahren bereits um 74 Prozent gesenkt», so Lootens weiter. «Wir haben auch grosses Potenzial in Sachen erneuerbare Energie, weil wir über weite Flächen verfügen. Natürlich spielt auch technologische Innovation eine Schlüsselrolle.»

Die Verkleinerung des CO2-Fussabdrucks beziffern

Erst vor Kurzem ist Vetropack der Initiative «Supplier Leadership on Climate Transition» beigetreten. Dieses Programm vereint viele grosse Marken der globalen Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, um Emissionen weiter zu senken. Die Mitglieder sind dazu verpflichtet, ihre Emissionen genau zu messen und zu übermitteln sowie ihre Lieferanten weiterzubilden im Bereich Emissionsreduktion über die gesamte Wertschöpfungskette. Es gibt eine Zahl, die für Vetropack besonders wichtig ist als Fortschrittsindikator für Nachhaltigkeit: die CO2-Emissionen pro Tonne hergestelltem Glas. Gegenwärtig betragen sie 0,436 Tonnen CO2 pro Tonne Glas – 2030 sollen es nur noch 0,3 Tonnen CO2 sein. Lootens sagt abschliessend: «Jenseits dessen reden wir über CO2-Neutralität bis 2050. Das würde jedoch die Ersetzung der Energiequelle für den Glasschmelzprozess erfordern: Wasserstoff oder Elektrizität anstelle von Erdgas. In der Theorie ist das möglich, aber in der Praxis ist es noch ein weiter Weg.»

«Nachhaltigkeit beginnt immer im Kleinen. Jede und jeder kann im Alltag etwas zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Berufslebens.»
Nicolas Lootens, Group Sustainability Manager

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