01/2022: Die bereits Ende 2020 von der Vetropack Holding AG erworbene moldawische Glass Container Company S.A. sowie die Glass Container Prim S.A. wurden im Zuge der Integration in die Firmengruppe fusioniert und umbenannt und firmieren seit März 2022 unter Vetropack Chișinău.

In Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, produzieren die rund 500 Mitarbeitenden von Vetropack Chișinău jährlich über 112 000 Tonnen Glasverpackungen für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Vetropack Chișinău erwirtschaftete 2019 – damals noch unter den nicht fusionierten Gesellschaften und unter anderen Namen – einen Umsatz in Höhe von rund 40 Mio. Euro und produzierte 100 000 Tonnen Glasverpackungen. Vetropack ist in der Region seit Jahrzehnten aktiv und baut mit der Integration des neuen Standorts die eigene Marktposition in Mittel- und Osteuropa weiter aus.

Mit Full-Service näher zu den Kundinnen und Kunden

«Teil unserer Integrationsstrategie ist es, Akquisitionen in die Gruppe zu integrieren und dabei ihren lokalen Charakter und ihre Identität zu erhalten», erläutert Johann Reiter, CEO von Vetropack. «Mit der Übernahme und Integration der heutigen Vetropack Chișinău verfolgen wir konsequent unsere Gruppenstrategie weiter, als Full-Service-Anbieter näher an unsere Kundinnen und Kunden heranzurücken und in unseren Märkten weiter zu wachsen».

Die heutige Vetropack Chișinău wurde 1995 in der Republik Moldau als Folge wachsender Nachfrage regionaler Weinproduzenten in der Region gegründet, die einen zusätzlichen, lokal ansässigen Hersteller von Qualitätsglasbehältern vermissten. Die moldawische Weinindustrie konnte in den letzten Jahrzehnten den Export nach Europa spürbar steigern. Bis 2021 wurden am Standort Chișinău zwei Schmelzwannen mit insgesamt sechs Produktionslinien in Betrieb genommen. Die Produktionskapazität erhöhte sich damit 2021 um 12 000 Tonnen Glas.

Vetropack Chișinău fertigt ein umfassendes Produktportfolio an Glasverpackungen für den Getränke- und Lebensmittelbereich. Absatz finden die Produkte – Glasflaschen unterschiedlichster Form und Funktion sowie Weithalsgläser – sowohl im wachsenden Inlandsmarkt als auch in über 20 Exportmärkten: Rund 60 Prozent der lokalen Produktion werden in regionale Märkte exportiert, der überwiegende Teil davon nach Rumänien.

«Teil unserer Integrationsstrategie ist es, Akquisitionen in die Gruppe zu integrieren und dabei ihren lokalen Charakter und ihre Identität zu erhalten.»
Johann Reiter, CEO

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