22.01.2026: Die Vetropack-Gruppe hat heute ihre Mitarbeitenden in Kremsmünster darüber informiert, dass sie eine der drei Schmelzwannen am Standort früher als ursprünglich geplant stilllegen wird. Der Schritt ist Teil der langfristigen Standortentwicklung und erfolgt im Zuge einer geplanten Zusammenlegung zweier Wannen zu einer modernen, grösseren und klimafreundlicheren Produktionsanlage.

Die Zusammenlegung der Schmelzwannen ist Teil der Investitionsplanung für den Standort Kremsmünster. Aufgrund der aktuell angespannten Marktsituation in Europa hat Vetropack sich nun allerdings entschieden, die schon geplante Stilllegung einer Wanne vorzuziehen. Dies ist sowohl aus ökonomischen wie auch ökologischen Gründen die sinnvollste Lösung: Nur durch eine vollständige Stilllegung der Wanne lassen sich Energieverbrauch und Kosten am Standort nachhaltig senken. 

Mit der Stilllegung wird Vetropack Ende April beginnen. Die Massnahme wird dabei auch Auswirkungen auf die Belegschaft vor Ort haben: Es müssen Stellen reduziert werden. Der Grossteil von ihnen entfällt dabei auf Leiharbeitsverhältnisse sowie auf natürliche Fluktuation. Für die darüber hinaus betroffenen Vetropack-Mitarbeitenden werden Lösungen erarbeitet, darunter freiwillige Abgangsentschädigungen.

„Dass wir einen ohnehin schon geplanten Zwischenschritt vorziehen, ist unter den aktuellen Bedingungen die richtige Entscheidung. Sie ändert aber nichts an unseren langfristigen Plänen für den Standort“, betont Johann Eggerth, Leiter des Geschäftsbereichs Schweiz/ Österreich. „Kremsmünster bleibt für Vetropack ein wichtiger Standort: Wir halten an unseren Investitionsplänen fest und werden die beiden Wannen wie vorgesehen zu einer modernen, leistungsfähigeren Anlage zusammenführen. Damit machen wir das Werk langfristig leistungs- und wettbewerbsfähiger.“

Die für 2028 geplante Wannenzusammenlegung wird es Vetropack ermöglichen, am Standort Kremsmünster künftig mit einer grösseren, energieeffizienteren Anlage zu produzieren. Sie ist ein wichtiger Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens und soll dazu beitragen, die CO₂-Emissionen am Standort deutlich zu reduzieren.

Unabhängig von der heute angekündigten Massnahme wird in den kommenden Wochen die Formenwerkstätte von Kremsmünster an den anderen österreichischen Vetropack-Standort in Pöchlarn verlegt. Dieser Schritt ist Teil der kontinuierlichen Optimierung der Standortstrukturen in Österreich.