Viktoria ist seit rund drei Jahren Teil des Vetropack-Teams in Kremsmünster. Zunächst kam sie als Sortiererin am Kalten Ende ins Werk. Doch dank ihres Engagements und ihrer fachlichen Expertise wurde sie bereits nach einem Jahr zur Vorarbeiterin befördert. Als die Stelle der Schichtleiterin frei wurde, ermutigten ihre Kollegen sie, diese neue Herausforderung anzunehmen.

Seit dem 1. November 2025 arbeitet sie als Schichtleiterin sowohl am Heissen als auch Kalten Ende. In dieser Position sorgt sie für reibungslose tägliche Abläufe, koordiniert die Schichtbesetzung und fungiert als zentrale Ansprechpartnerin für operative Angelegenheiten, um die Kommunikation zwischen dem Heissen und dem Kalten Ende zu unterstützen.

„Erst wenn man die Rolle übernimmt, merkt man, wie umfangreich und interessant dieser Job wirklich ist. Hinter den Kulissen passiert viel, was ein hohes Mass an Organisation erfordert, aber genau das gefällt mir an dem Job“, sagt Viktoria.

Ursprünglich wurde Viktoria zur Friseurin ausgebildet, sie stammt also aus einem völlig anderem beruflichen Hintergrund. Nach Abschluss ihrer Lehre erkannte sie schnell, dass ihre berufliche Zukunft woanders lag. Sie trat schliesslich als Verpackerin in die Produktionsabteilung eines Industrieunternehmens ein. Nach etwa einem Jahr wurde sie zur stellvertretenden Vorarbeiterin befördert und blieb insgesamt fünf Jahre in dieser Position. Im Jahr 2023 entschied sie sich, zu Vetropack zu wechseln – einerseits, weil die Arbeitszeiten besser passten, andererseits, weil sie familiäre Verbindungen zum Unternehmen hatte. Ihre beiden Brüder arbeiten als Einsteller bei Vetropack und einer von ihnen absolvierte sogar die Lehre zum Glas-Verfahrenstechniker bei Vetropack. Viktorias Weg zur Schichtleiterin zeigt, wie persönliche Motivation und ein unterstützendes Umfeld zusammenkommen können, um Wachstum und Entwicklung bei Vetropack zu fördern.