| Geschichte der Vetropack |
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| 1911 - 1930 | 1948 - 1960 | 1969 - 1981 | 1986 - heute |
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1911
Gründung der Verrerie S.A. St-PrexDas mitten im Weingebiet des Lac Léman gelegene Städtchen St-Prex eignet sich hervorragend als Standort für eine Glashütte. 1911 gründet Henri Cornaz hier die Verrerie S.A. St-Prex. Sie ist die Geburtsstätte der Vetropack-Gruppe. Heute ist das Werk auf die Herstellung von Glasverpackungen in den Farben Grün, Feuille-morte und Cuvée spezialisiert und fertigt vornehmlich Flaschen für die inländischen Wein-, Spirituosen- und Bierproduzenten. |
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1913
Übernahme der Glashütte Semsales durch die Verrerie S.A. St-PrexDie 1776 gegründete und oberhalb Vevey gelegene Glashütte Semsales wird 1913 durch die Verrerie S.A. St-Prex übernommen und ein Jahr später stillgelegt. Personal und Produktionsmittel kommen von Semsales nach St-Prex. |
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1917
Übernahme der Glashütte Bülach AG1917 übernimmt die Verrerie S.A. St-Prex die Aktienmehrheit der im Jahre 1891 gegründeten Glashütte Bülach AG. |
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1930
Inbetriebnahme der ersten Glasblasautomaten in Bülach und St-Prex.1930 wird der erste grosse amerikanische Glasblasautomat in Betrieb genommen. Zehn Jahre später werden die ersten elektrisch beheizten Kühlöfen als Folge der kritisch gewordenen Kohleversorgung in Betrieb gesetzt. |
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1948
Übernahme der Glashütte AG Wauwil durch Müller+Krempel AGDie auf den Handel mit Pharmaglas, Flacons und Laborgeräten spezialisierte Firma Müller+Krempel AG in Zürich übernimmt die 1933 gegründete Glashütte Wauwil, weil nach 1945 die Beschaffung von Glaswaren aus Thüringen und der ehemaligen Tschechoslowakei weitgehend zum Erliegen gekommen ist. |
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1959
Übernahme des Handelshauses Müller+Krempel AG durch die Verrerie S.A. St-PrexMit der Übernahme des Handelshauses Müller+Krempel AG als Besitzerin der Glashütte Wauwil gewinnt die Verrerie S.A. St-Prex die führende Marktstellung für Verpackungsglas in der Schweiz. Die ebenfalls auf die Herstellung von Glasverpackungen spezialisierten Glashütten Siegwart in Küsnacht und Hergiswil werden von der Konkurrenz 1972 geschlossen bzw. 1975 von Roberto Niederer übernommen und zu einem traditionell-handwerklichen Betrieb für kunstvolle Glaskollektionen umstrukturiert. |
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1966
Gründung der Vetropack AGFür die bis anhin im Markt selbständig agierenden drei Glaswerke St-Prex, Bülach und Wauwil wird die Vetropack AG mit Sitz in Bülach als zentrale Verkaufs- und Managementgesellschaft gegründet und gleichzeitig das gemeinsame Vetropack-Logo als Markenzeichen eingeführt. |
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1969
Gründung der Vetropack Holding AG als Finanz-HoldingMit der Gründung der Vetropack Holding AG werden die drei juristisch selbständigen Glaswerke sowie die Müller + Krempel AG unter einem Dach vereint. |
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1974
Gründung der Vetro-Recycling AGAm Markt setzen sich zunehmend Einwegverpackungen durch. Um das vermehrt anfallende Altglas in den eigenen Glaswerken sinnvoll wiederzuverwerten, organisiert Vetropack in der Schweiz das flächendeckende Einsammeln von Altglas und gründet hierzu als Betriebsgesellschaft die Vetro-Recycling AG. 2009 wird die Vetro-Recycling AG mit der Vetropack AG fusioniert und als eigenständige Abteilung weitergeführt. |
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1981
Diversifikation in KunststoffverpackungenAufgrund der Marktsättigung für Glasverpackungen diversifiziert Vetropack in Kunststoffverpackungen und übernimmt 1981 die Wirth-Plast AG und 1985 die Afex Folien AG. 1986 wird die Produktion von PET-Flaschen aufgenommen und mit der Übernahme der Femit im Jahre 1987 auf Kunststoffverpackungen für Pharma und Kosmetik ausgeweitet. 1993 wird der Folienbereich verkauft. 1996 trennt sich Vetropack im Zuge der geografischen Expansion von der PET-Flaschenproduktion. |
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1986
Übernahme des Glaswerkes Pöchlarn in ÖsterreichMit der Übernahme des Glaswerkes Pöchlarn in Niederösterreich und der Gründung der Vetropack Austria GmbH leitet die Vetropack ihre geographische Expansion ein. Das nahe der Wachau gelegene Werk in Pöchlarn verfügt mit zwei Schmelzwannen über eine Produktionskapazität von 470 Tagestonnen Verpackungsglas. |
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1991
Übernahme des Glaswerkes Moravia Glass in TschechienDie im südmährischen Kyjov gelegene Glashütte wird 1991 von Vetropack übernommen und als Vetropack Moravia Glass, a.s. zu einem modernen Glaswerk im zentraleuropäischen Wirtschaftsraum umgebaut. Das Werk verfügt heute mit zwei Schmelzwannen über eine Kapazität von 670 Tagestonnen Verpackungsglas. |
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1993
Übernahme der Lutzky Glas1993 übernimmt die Vetropack die im oberösterreichischen Kremsmünster gelegene Glashütte der Lutzky Glas und integriert sie als Zweigbetrieb in die Vetropack Austria GmbH. Das Werk verfügt über drei Schmelzwannen mit einer Gesamtkapazität von 670 Tagestonnen. |
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1993
Einstellung der Glasproduktion in WauwilAufgrund der 1991 erweiterten Schmelzwanne in Bülach, der zusätzlichen Kapazitäten in Österreich sowie der inländischen Substitution von Glas im Bereich Mineralwasser und Softdrinks wird die Produktion von Verpackungsglas und Pharmaglas im Werk Wauwil eingestellt. Gleichzeitig wird auf dem Areal der ehemaligen Glashütte die Herstellung von PET-Flaschen aufgenommen. Die Belieferung der Pharmaindustrie mit Glasverpackungen wird neu durch das Handelshaus Müller + Krempel AG wahrgenommen. |
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1995
Gründung der Vetroconsult AGIm Rahmen der Anpassung der juristischen Struktur an die erweiterten Aktivitäten wird die Vetropack Holding AG neu als Management-Holding betrieben. Die bisher für das Gruppen-Management zuständige Vetropack AG wird neu zur Schweizer Betriebsgesellschaft der fusionierten Verrerie S.A. St-Prex und Glashütte Bülach AG. Die internen Dienstleistungen und externe Beratungstätigkeit werden in der neu gegründeten Vetroconsult AG zusammengefasst. |
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1996
Übernahme der Glashütte StražaIm Rahmen der 1991 eingeleiteten Expansion in den osteuropäischen Raum erwirbt Vetropack 1996 eine Mehrheitsbeteiligung an der kroatischen Glashütte Straža in Hum na Sutli. Die Glashütte wird technisch umfassend modernisiert, wie alle andern Vetropack Werke nach ISO 9001 zertifiziert und auf die Versorgung der steigenden Nachfrage im südosteuropäischen Raum ausgerichtet. Das Werk verfügt über drei Schmelzwannen mit einer Gesamtkapazität von 790 Tagestonnen. |
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2002
Schliessung Glashütte BülachEnde Februar 2002 wird die Produktion in der Glashütte Bülach nach 111 Jahren ihres Bestehens eingestellt. Ursache der Betriebsschliessung ist der Preiszerfall, bedingt durch die Internationalisierung der Absatzmärkte, sowie das generell hohe Kostenniveau in der Schweiz. Die Versorgung des Schweizer Marktes erfolgt aus dem Produktionswerk St-Prex sowie den Vetropack Werken in Österreich. |
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2002
Vetropack expandiert in die SlowakeiVetropack setzt die Strategie der geographischen Expansion in die osteuropäischen Länder weiter fort und übernimmt per 5. November 2002 in der Slowakei die Verpackungsglashütte Skloobal, a.s. Nemsová. Vetropack erreicht damit die Marktführerschaft auf dem slowakischen Inlandmarkt. Gleichzeitig kann sie dank der Ausweitung ihrer Aktivitäten in einem entwicklungsfähigen Wirtschaftsraum ihre Stellung in der europäischen Verpackungsglasindustrie weiter ausbauen. |
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2006
Vetropack expandiert in die UkraineVetropack übernimmt im Februar 2006 die Aktienmehrheit des ukrainischen Glaswerkes Gostomel Glass Factory. Mit einer Schmelzkapazität von 600 Tonnen pro Tag gehört das in der Region Kiew gelegene Unternehmen zu den führenden Glasherstellern der Ukraine. |
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