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21.03.2007

Solide Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft

Bülach, 21. März 2007 – Die Vetropack-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen konsolidierten Umsatz von CHF 594,7 Mio. und übertraf damit den Vorjahreswert um 14,4%.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 9,1% auf CHF 67,4 Mio. Der konsolidierte Jahresgewinn lag mit CHF 43,2 Mio. um 15,1% tiefer als im Vorjahr. Dies ist auf höhere Kapitalkosten und ausserbetriebliche Aufwendungen zurückzuführen.

Mit umfassenden Investitionsaktivitäten legte die Vetropack-Gruppe 2006 zudem die Basis zur Stärkung ihrer Marktposition – heute und in Zukunft.


Die schweizerische Vetropack-Gruppe gehört zu den führenden Verpackungsglasherstellern in Europa. Mit Produktionswerken in der Schweiz, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Kroatien sowie seit Februar dieses Jahres zusätzlich in der Ukraine verfügt Vetropack im rasch wachsenden Wirtschaftsraum Osteuropas über eine hervorragende Marktstellung. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von CHF 519,8 Mio. (Vorjahr CHF 485,4 Mio.). Mit 3,6 Milliarden Glasverpackungen lagen die Verkäufe um 7,9% über Vorjahr.

Mit Ausnahme der Schweiz vermochten sämtliche Tochtergesellschaften ihre Verkäufe zu steigern, besonders markant in Osteuropa. In der Schweiz war Vetropack angesichts der schlecht ausgelasteten Kapazitäten der deutschen Glasindustrie einem verstärkten Preis- und Konkurrenzdruck ausgesetzt.

Von zentraler Bedeutung im Geschäftsjahr 2006 war der Kauf der 75%-igen Mehrheit an dem ukrainischen Glaswerk OJSC Gostomel Glass Factory. Das Unternehmen wurde erfolgreich in die Vetropack-Gruppe integriert und trug mit 8,1% wesentlich zur Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr bei.

Ferner war das Berichtsjahr im ersten Semester gekennzeichnet durch steigende Energie- und Rohstoffpreise, die jedoch aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Verpackungsglas abgefedert werden konnten. Dank dieser Entwicklung und einem straffen Kostenmanagement blieb die EBIT-Marge mit 11,3% auf einem stabilen Niveau. Das operative Ergebnis stieg um 9,1% auf CHF 67,4 Mio. (2005: CHF 61,8 Mio.).

Mit Ausnahme der Schweiz, in der die Produktion für drei Monate wegen des Wannenneubaus im Werk St-Prex unterbrochen war, steigerten – im Vergleich zum Vorjahr
die Tochtergesellschaften den Absatz in den Heimmärkten; der Exportanteil am Gesamtabsatz ging entsprechend auf 34,6% zurück (2005: 41,7%).

In Bezug auf die Investitionstätigkeit nimmt das Jahr 2006 eine besondere Stellung ein. Um dem ständig wachsenden Markt in Osteuropa gerecht zu werden, nahm die Vetropack-Gruppe den Ausbau der Produktionskapazitäten in Angriff und ersetzte vier Schmelzöfen durch neue, energieeffiziente Anlagen. Die damit verbundenen zusätzlichen Infrastrukturkosten sowie ausserbetriebliche Aufwendungen in Zusammenhang mit der Arealumnutzung des früheren Werks Bülach fanden erwartungsgemäss ihren Niederschlag im tieferen Jahresgewinn von CHF 43,2 Mio. (2005: CHF 50,9 Mio.).

Vetropack Holding AG
Die Vetropack Holding AG weist im Berichtsjahr einen Reingewinn von CHF 12,9 Mio. aus (Vorjahr: CHF 11,6 Mio.).
Der Verwaltungsrat stellt der Generalversammlung den Antrag, eine Dividende von 32% des Nominalwertes (2005: 32%) auszuschütten. Dies entspricht einer unveränderten Dividende von CHF 16.- pro Inhaberaktie und CHF 3,20 pro Namenaktie.

Die Generalversammlung der Vetropack Holding AG findet am Mittwoch, 9. Mai 2007, 11.15 Uhr, in St-Prex statt.





 
 
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