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25.03.2003

Deutliche Ertragssteigerung und Ausbau der Marktstellung in Osteuropa

Die Vetropack-Gruppe erreichte im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von CHF 428,5 Mio. (Vorjahr: CHF 431,6 Mio.). Das operative Ergebnis vor Zinsen (EBIT) verbesserte sich um 51,1% auf CHF 38,5 Mio. und beträgt 9,0% des Bruttoumsatzes. Der konsolidierte Reingewinn erhöhte sich um 119,6% auf CHF 25,6 Mio. (Vorjahr: CHF 11,6 Mio.). Der Cash-flow beträgt CHF 65,1 Mio. (Vorjahr: CHF 56,6 Mio.). Mit dem Kauf eines Glaswerks in der Slowakei schaffte Vetropack im Berichtsjahr die Voraussetzung, die rasch zunehmende Marktnachfrage auf den osteuropäischen Märkten besser zu befriedigen und die Marktposition in einer strategisch interessanten Region weiter zu entwickeln.

Die schweizerische Vetropack-Gruppe gehört zu den führenden Verpackungsglasherstellern in Europa. Über Tochterunternehmen ist Vetropack in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Kroatien und der Slowakei Marktführer. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von CHF 428,5 Mio. Dieses Resultat liegt mit -0,7% (währungsbereinigt -0,3%) knapp unter dem Vorjahreswert. Auf Stückbasis steigerte die Vetropack-Gruppe ihre Verkäufe um 1,5% auf 3,0 Milliarden verkaufte Glaspackungen. Der Anteil der Exporte am stückmässigen Gesamtabsatz stieg mit 36,1% (Vorjahr: 33,2%) dabei leicht an.

Die Vollauslastung aller Vetropack-Werke wirkte sich auf das operative Ergebnis positiv aus. Der EBIT verbesserte sich auf CHF 38,5 Mio. (Vorjahr: CHF 25,5 Mio.), womit eine EBIT-Marge von 9,0% resultierte. Der konsolidierte Reingewinn liegt mit CHF 25,6 Mio. um 119,6% über dem Vorjahreswert von CHF 11,6 Mio. Der wesentliche Teil dieser Veränderung ist auf die im Vorjahr vorgenommenen ausserordentlichen Rückstellungen für die inzwischen erfolgte Stilllegung der Glashütte Bülach zurück zu führen. Der Cash-flow von CHF 65,1 Mio. (Vorjahr: CHF 56,6 Mio.) deckte die im Geschäftsjahr 2002 getätigten Investitionen in der Höhe von CHF 77,6 Mio. zu 84%. Per Ende 2002 beschäftigte Vetropack 2'806 (Vorjahr: 2‘358) Mitarbeitende.

Wachstum in Osteuropa
Die Gesellschaften in Tschechien und Kroatien sahen sich sowohl auf ihren Heimmärkten als auch in den angrenzenden Ländern einer stark wachsenden Nachfrage gegenüber. Am deutlichsten fiel der Zuwachs bei der kroatischen Tochtergesellschaft aus, wo sich die Inbetriebnahme eines hochmodernen Schmelzofens als Ersatz von zwei kleineren Schmelzwannen im jetzigen Zeitpunkt als richtig erwies. In Anbetracht der Entwicklung der osteuropäischen Märkte hat Vetropack im 4. Quartal des Berichtsjahres die sich bietende Übernahme eines weiteren Glaswerkes im slowakischen Nemšová wahrgenommen. Mit diesem Schritt hat die Vetropack-Gruppe ihre Expansionspolitik in Osteuropa konsequent weitergeführt.

Vetropack Holding AG
Die Vetropack Holding AG, die direkt oder indirekt die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften hält, weist einen Reingewinn von CHF 7,7 Mio. aus (Vorjahr: CHF 7,0 Mio.). Der Verwaltungsrat stellt der Generalversammlung den Antrag, eine Dividende in Höhe von 20% des Nominalwertes auszuschütten.





 
 
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